Seit einigen Tagen bin ich nun im Yosemity angekommen, aber was heist das eigentlich? Meine erste Tour war die Regular Route am higher Cathedral Spire. Gleich in der zweiten Seillaenge verkDer tterte ich mich nachdem mir mein Kletterpartner den einladenden Fingerriss ueber uns gezeigt hatte. Nach dem Motto: "Och, hast du's gut, du darfst den schoenen Riss da vorsteigen." Der Riss war selten geklettert, hatte nicht die im Kletterfuehrer versprochenen Schlaghaken und ich hatte Angst, weil alles hier so rutschig ist und ich dem Gestein nicht recht trauen wollte. Es sollte eigentlich eine ganz entspannte 5.9 sein! In diesem Moment, als ich vergeblich versuchte meinen letzten Fingerrissfriend in den zu duennen Riss zu stopfen dachte ich: Welcome back in Yosemite!
Dagegen ist Squamish wirklich ein Kindergarten.
Aber keine Angst, letztendlich sind wir doch noch gluecklich auf dem Gipfel angekommen.
Aber so langsam komme ich wieder in die Kletterei hier rein und fuehle mich auch sehr wohl auf dem Campground. Das Leben hier ist einfach einzigartig. Im Tal der liebliche Fluss mit seinen Wiesenauen und dann hueben und drueben die schroffen Felsen die tausende Meter emporragen.
Mit Georg und Lena war ich letzte Woche noch auf dem Half Dome. Morgens da oben auf dem Gipfel aufzuwachen war ein unbeschreibliches Erlebnis. Und wir haben die tollsten Steinmaennchen gebaut, die man sich vorstellen kann! Einer war mannshoch und ein Torbogen gab es auch!
Soweit.
Viele Gruesse
15.09.09
29.08.09
news
Letzte Woche hatte ich mich mit Tobias, einem Kletterfreund aus Dresden, hier verabredet. Das waren zwei aktive Tage. Am ersten Tag sind wir zum Beispiel einen Schulterriss geklettert, der die ganze Zeit die gleiche unfreundliche Breite hat. Das anstrengende daran ist, dass man nicht so richtig mit dem Koerper in den Riss reinkommt um sich nach oben bewegen zu koennen. Nein, man haengt nur mit einer Schulter und einem Bein drin. Die restlichen Arme und Beine versuchen krampfhaft und auch noch erfolglos sich auf der Wand halt zu verschaffen. Ich glaube es sieht sehr lustig aus, wenn jemand voellig ueberfordert an dem Fels rumrudert und zu seinem entsetzen ueberhaupt keinen Zentimenter vorrankommt. Ich hab mich dann noch mehr angestrengt und verkrampfte zunehmend weil ich feststellen musste, dass mir ganz schoen schnell die Kraft aus geht und ich mich bald nicht mehr in dieser mehr oder weniger gleichmaessigen Ruderbewegung halten kann.
Tobias versuchte mir die anscheindend sehr einfache Risstechnik zu erklaeren, ich solle bloss den rechten Fuss ordentlich verklemmen. Mit einigen Griffen und Tritten auf der Wand konnte ich mich dann soweit hochmogeln, bis der Riss, der sich "Pipeline" nennt, auch noch ueberhaengend wurde! Dort hatte ich dann die Nase voll und bin raus auf die Wand gegangen. Anpiazen laesst sich so ein Riss naemlich vorzueglich, doch im Vorstieg wuerde man mit dieser Technik schnell sein Leben riskieren.
Also, Schulterrisse sind immer noch nicht meine Qualitaet, da hat sich in den letzten Jahren nichts geaendert.
An dem zweiten Tag kletterten wir glaubig 19 Seillaengen. Es hat echt Spass gemacht, mal wieder so richtig schnell zu steigen, wir waren flott unterwegs und konnten mindestens vier andere Seilschaften ueberholen.
Seit ein paar Tagen ist nun Jean-Charles Urlaub zuende und er ist wieder heim geflogen. Auch meine Tage hier sind nun langsam gezaehlt. Ich muss mich somit auf meine letzten Ziele konzentrieren. Das entpuppte sich als gar nicht so einfach. Aber von vorne.
In meinem Zimmer hing letztes Jahr ein grosser schwarz-weiss Kalender. Da war ein unglaublicher rechtsreneigter Fingerriss vorne auf dem Deckblatt. So, und wo war das? In Squamish. Da muss ich hin. Das will ich klettern, hab ich gedacht.
Jetzt bin ich hier und will diesen minimalistischen Felsstrukturen folgen, da merke ich beim suchen im Kletterfuehrer, der Riss steht gar nicht im Fuehrer. Ist aber auf dem Gelaender der Eisenbahn, ja mal wieder die Eisenbahn;-)
Und das Klettern ist dort seit einigen Jahren nach etlichen Unfaellen verboten.
Also bin ich dieser Tage mal an den Wandfuss gelaufen und stand also jetzt vor dem Riss, wovon ich nicht einmal weiss, wie er heisst. Unverrichteter Dinge bin musste ich leider wieder gehen.
Auf dem Zeltplatz habe ich gehoert, er soll 5.11 sein. Aber ich habe auch gehoert, dass die Eisenbahn Strafzettel verteilt, an Kletterer die sich nicht an ihre Regeln halten wollen und diese Strafzettel sollen mit 480$ ganz schoen saftig sein.
Jezt bin ich ganz schoen in der Klemme. Was soll ich machen?
Es wird sich zeigen. Nach einem Buch, das ich grad lese, bin ich ein vernunftbegabtes Wesen...
Meine Zeit ist alle.
also bis bald.
Tobias versuchte mir die anscheindend sehr einfache Risstechnik zu erklaeren, ich solle bloss den rechten Fuss ordentlich verklemmen. Mit einigen Griffen und Tritten auf der Wand konnte ich mich dann soweit hochmogeln, bis der Riss, der sich "Pipeline" nennt, auch noch ueberhaengend wurde! Dort hatte ich dann die Nase voll und bin raus auf die Wand gegangen. Anpiazen laesst sich so ein Riss naemlich vorzueglich, doch im Vorstieg wuerde man mit dieser Technik schnell sein Leben riskieren.
Also, Schulterrisse sind immer noch nicht meine Qualitaet, da hat sich in den letzten Jahren nichts geaendert.
An dem zweiten Tag kletterten wir glaubig 19 Seillaengen. Es hat echt Spass gemacht, mal wieder so richtig schnell zu steigen, wir waren flott unterwegs und konnten mindestens vier andere Seilschaften ueberholen.
Seit ein paar Tagen ist nun Jean-Charles Urlaub zuende und er ist wieder heim geflogen. Auch meine Tage hier sind nun langsam gezaehlt. Ich muss mich somit auf meine letzten Ziele konzentrieren. Das entpuppte sich als gar nicht so einfach. Aber von vorne.
In meinem Zimmer hing letztes Jahr ein grosser schwarz-weiss Kalender. Da war ein unglaublicher rechtsreneigter Fingerriss vorne auf dem Deckblatt. So, und wo war das? In Squamish. Da muss ich hin. Das will ich klettern, hab ich gedacht.
Jetzt bin ich hier und will diesen minimalistischen Felsstrukturen folgen, da merke ich beim suchen im Kletterfuehrer, der Riss steht gar nicht im Fuehrer. Ist aber auf dem Gelaender der Eisenbahn, ja mal wieder die Eisenbahn;-)
Und das Klettern ist dort seit einigen Jahren nach etlichen Unfaellen verboten.
Also bin ich dieser Tage mal an den Wandfuss gelaufen und stand also jetzt vor dem Riss, wovon ich nicht einmal weiss, wie er heisst. Unverrichteter Dinge bin musste ich leider wieder gehen.
Auf dem Zeltplatz habe ich gehoert, er soll 5.11 sein. Aber ich habe auch gehoert, dass die Eisenbahn Strafzettel verteilt, an Kletterer die sich nicht an ihre Regeln halten wollen und diese Strafzettel sollen mit 480$ ganz schoen saftig sein.
Jezt bin ich ganz schoen in der Klemme. Was soll ich machen?
Es wird sich zeigen. Nach einem Buch, das ich grad lese, bin ich ein vernunftbegabtes Wesen...
Meine Zeit ist alle.
also bis bald.
26.08.09
zu einem richtigen Kletterblog gehoeren auch Poserfotos...
die Nordwaende in der Morgensonne
"high plains drifter" 5.11c
Eine 2 SL Ausstiegsvariante einer 15 Seillaengenmodetour. Wir fanden einen saugenden Handriss, der leicht ueberhaengt und nach links tendiert. schuerf.schuerf.krazt.
Achso, das fest instalierte Statikseil im Hintergrund ist zum Abseilen vom Gipfel, wenn man sich den unteren anstrengenden Gebirgsmarsch schenken will...
Jean-Charles Finger...
"Cutting Edge" V4
Dieser Boulder war ein Muss fuer mich, da er auf der Titelseite des lokalen Boulderguides ist ;-)
ein klasse Boulder; V6
20.08.09
Bericht aus der Buecherei
Kennt ihr die Western Filme, in denen die Ganoven voellig ueberladen mit schimmernden Goldklumpen versuchen ueber die Schienen zu verduften? Ich glaube bei Karl May's "Schatz im Silbersee" war es auch so. An diese Filme muss ich immer denken, wenn ich von unserem Zeltplatz in die Stadt laufe. Zuerst laufe ich an dem Grossen Felsen, der ueber der Buch trohnt vorbei und dann nehme ich eine Abkuerzung, die fuehrt neamlich entlang der Gleise einer Eisenbahn. Das Beste daran ist, auf beiden Seiten wachsen Brombeeren, unendlich viele! So laufe ich also auf den Gleisen, bleibe immer wieder stehen, um meinen Bauch mit den koestlichen Beeren zu verwoenen, die mich manchmal an die leckere Marmelade in der WG erinnern...
Achso, die Ganoven in den Filmen werden fast immer geschnappt, bis jetzt hat mich allerdings noch kein Zug ueberrollt, die hupen so laut! Ich glaube das wuerde in Dtl. als Laermbelaestigung ohne Probleme durchgehen.
Klettern war ich die letzten Tage auch.
Gestern war zum Beispiel ein grosser Tag. Wir hatten uns nach einigen gemaessigten Mehrseillaengentouren vorgenommen nun doch in die schwereren Routen einzusteigen. Die leichten 5-Sterne Routen (hier wird die Qualitaet der Routen in Sternen ausgedrueckt) sind normalerweise voellig ueberfuellt und man muss schon am Einstieg warten. Die "Grand Wall" war auch so einen Nummer. Nach dem schon beschriebenen Reinfall sind wir an einem zugegebener Weise Samstag ;-( morgens um Acht am Einstieg gewesen. Wir waren innerhalb einer halben Stunde 4 Seilschaften und die vor uns war wieder einmal eine sehr langsame...
Hier noch eine kleine Anmerkung fuer die Fachkundigen: Die Tour ist nicht einfach, aber als die erste Seilschaft eines ihrer ATC in der vorletzten SL fallen liess, mussten sie auf mich warten, um ihnen den Halbmastwurf zeigen zu duerfen:-)
Ich bin schon wieder abgeschwiffen. Gestern wollten wir also einen schwereren Weg durch den Granitblock nehmen.
Freeway, 5.11d, 12 Seillaengen.
Es war absolut der Hammer! 50 Meter lange SL, nicht so eine 25 Meter Seillaenge, damit man jederzeit mit nem 50 Meter Strick noch abseilen kann, Nee, richtige lange SL! Fels ist superfest, die Risse und Verschneidungen haben mir einige Knobelaufgaben gestellt um irgendwie meinen Arsch da hochzubekommen. Weiter oben klettert man durch ein ziemlich ueberhaengendes Dach, was sich einfach unbeschreiblich anfuehlt. Diese Masse an Luft, an Tiefe, an Leere unter sich zu spuehren und sich dann auch noch auf den abweisenden Fels konzentrieren zu muessen, boa. Ganz schoen gigantisch. Ich glaube deshalb bin ich hier her gefahren. Das fehlt mir vielleicht manchmal in den Sportklettergebieten. Ist das etwa das Adrenalin?
Ich muss es euch noch kurz schreiben. Der Ausstieg war ebenfalls wunderbar. Die Route geht am Ende ein Kante raus, die man anpiazen muss. In der 12. SL fast oben, muss man sich nochmal richtig beherrschen um keinen Fehltritt zu unternehmen um nicht sogleich Fluegel schlagend um die Kante zu saussen.
Es war ein wunderschoener Klettertag mit etwas zu wenig Wasser und ganz viel Sonne.
soweit erstmal aus der Bibliothek hier in Squamish, denn hier gibts kostenloses Internet.
Vielen Dank fuer die Gruesse und fuer das gute Feedback.
franz.
Achso, die Ganoven in den Filmen werden fast immer geschnappt, bis jetzt hat mich allerdings noch kein Zug ueberrollt, die hupen so laut! Ich glaube das wuerde in Dtl. als Laermbelaestigung ohne Probleme durchgehen.
Klettern war ich die letzten Tage auch.
Gestern war zum Beispiel ein grosser Tag. Wir hatten uns nach einigen gemaessigten Mehrseillaengentouren vorgenommen nun doch in die schwereren Routen einzusteigen. Die leichten 5-Sterne Routen (hier wird die Qualitaet der Routen in Sternen ausgedrueckt) sind normalerweise voellig ueberfuellt und man muss schon am Einstieg warten. Die "Grand Wall" war auch so einen Nummer. Nach dem schon beschriebenen Reinfall sind wir an einem zugegebener Weise Samstag ;-( morgens um Acht am Einstieg gewesen. Wir waren innerhalb einer halben Stunde 4 Seilschaften und die vor uns war wieder einmal eine sehr langsame...
Hier noch eine kleine Anmerkung fuer die Fachkundigen: Die Tour ist nicht einfach, aber als die erste Seilschaft eines ihrer ATC in der vorletzten SL fallen liess, mussten sie auf mich warten, um ihnen den Halbmastwurf zeigen zu duerfen:-)
Ich bin schon wieder abgeschwiffen. Gestern wollten wir also einen schwereren Weg durch den Granitblock nehmen.
Freeway, 5.11d, 12 Seillaengen.
Es war absolut der Hammer! 50 Meter lange SL, nicht so eine 25 Meter Seillaenge, damit man jederzeit mit nem 50 Meter Strick noch abseilen kann, Nee, richtige lange SL! Fels ist superfest, die Risse und Verschneidungen haben mir einige Knobelaufgaben gestellt um irgendwie meinen Arsch da hochzubekommen. Weiter oben klettert man durch ein ziemlich ueberhaengendes Dach, was sich einfach unbeschreiblich anfuehlt. Diese Masse an Luft, an Tiefe, an Leere unter sich zu spuehren und sich dann auch noch auf den abweisenden Fels konzentrieren zu muessen, boa. Ganz schoen gigantisch. Ich glaube deshalb bin ich hier her gefahren. Das fehlt mir vielleicht manchmal in den Sportklettergebieten. Ist das etwa das Adrenalin?
Ich muss es euch noch kurz schreiben. Der Ausstieg war ebenfalls wunderbar. Die Route geht am Ende ein Kante raus, die man anpiazen muss. In der 12. SL fast oben, muss man sich nochmal richtig beherrschen um keinen Fehltritt zu unternehmen um nicht sogleich Fluegel schlagend um die Kante zu saussen.
Es war ein wunderschoener Klettertag mit etwas zu wenig Wasser und ganz viel Sonne.
soweit erstmal aus der Bibliothek hier in Squamish, denn hier gibts kostenloses Internet.
Vielen Dank fuer die Gruesse und fuer das gute Feedback.
franz.
13.08.09
Crime of the Century; 5.11c
Gestern waren wir nach einem Regentag in den "Smoke Bluffs", das ist hier sowas wie der Klettergarten von Squamish. Selbstverstaendlich alles zum selber absichern und es gibt leider auch nur Verschneidungen, Laybacks und Risse;-)
Doch sonst ist alles mit einem europaeischen Klettergarten vergleichbar, die Routen sind kurz, man darf sich in die jeweiligen Wartelisten eintragen und an labernden Zuschauern mangelt es auch nicht.
Der tolle Fingerriss auf dem Foto hat mich schwer beeindruckt, es gibt da wirklich nur den Riss, man kann nicht irgendwie reichts oder links schummeln. Wie schon gesagt, fuer die zahllosen Zuschauer sind bei einem potentiellen Aspiranten drei gemuetliche Baenke zum verweilen, gaffen und fachsimpeln vorhanden. Doch falls ihr einmal das Glueck haben solltet, eure Finger da reinklemmen zu koennen, macht es! Es ist ein superklasse Fingerklemmerriss.
Heute mussten wir unsere geplante Mehrseillaengentour, "The Grand Wall", wegen einer anstrengend langsamen dreier-Seilschaft vor uns vorzeitig beenden...
Ihr koennt euch bestimmt gut vorstellen, wie wuetend und deprimiert ich gen Tal marschiert bin. Die Steine haben in meinem Bauch nur so gerumpelt!
Meine Emotionen konnten nachmittags dann die Boulderbloecke spuehren.
viele Gruesse aus der See to Sky area.
08.08.09
Squamish, Stawamus Chief Campground
Liebe Freunde des traditionellen Bergsteigens,
fahrt nach Squamish! Der Fels ist fest, die Risse sind da und muessen geklettert werden!
Es wurde mir irgendwie so gribbelig in den Fingern, als ich in dem Boulderfuehrer, den mir ein Freund mitgegeben hatte, rumblaetterte. Das war wohl ein eindeutiges Zeichen. Nachdem ich mich entschieden hatte, gleich in das Klettergebiet zu fahren ohne vorher noch den Westcoasttrail abzulatschen, hab ich mir ein Zelt gekauft und bin in den Bus gestiegen.
Die letzten vier Tage war ich immer klettern. Das verblueffende ist dabei, man kann hier echt alles machen! Die Boulderbloecke liegen genau neben dem Zeltplatz, es sind aber bedeutend mehr als im Yosemite, das koennt ihr nir ruhig glauben;-) Und der Grip is auch besser. An einem anderen Tag war ich Sportklettern im Ceakamus Canyon und die lezten beiden Tage war ich mit Jean-Charles, einem Kanadier den ich hier kennen lernte, traditionelle Routen klettern. Die sagen hier dazu Trad und damit ist die Notwendigkeit verbunden Keile und Friends zu legen. Es gibt also nur wenige Haken.
Das Zusammenleben auf dem Campground finde ich auch ganz interessant. die Boulderer und Kletterer kann man oft ganz gut unterscheiden:-) Die trad climber rennen mit ihren tausend Karabinern und dem restlichen Bimbam klimbernd ueber den Zeltplatz und die Boulderer scheinen den ganzen Tag nur auf dem Crashpad Cafe drinkend rumzuliegen und zu quatschen.
Soweit erstmal
mir gehts hier ganz gut.
franz.
beste Gruesse
fahrt nach Squamish! Der Fels ist fest, die Risse sind da und muessen geklettert werden!
Es wurde mir irgendwie so gribbelig in den Fingern, als ich in dem Boulderfuehrer, den mir ein Freund mitgegeben hatte, rumblaetterte. Das war wohl ein eindeutiges Zeichen. Nachdem ich mich entschieden hatte, gleich in das Klettergebiet zu fahren ohne vorher noch den Westcoasttrail abzulatschen, hab ich mir ein Zelt gekauft und bin in den Bus gestiegen.
Die letzten vier Tage war ich immer klettern. Das verblueffende ist dabei, man kann hier echt alles machen! Die Boulderbloecke liegen genau neben dem Zeltplatz, es sind aber bedeutend mehr als im Yosemite, das koennt ihr nir ruhig glauben;-) Und der Grip is auch besser. An einem anderen Tag war ich Sportklettern im Ceakamus Canyon und die lezten beiden Tage war ich mit Jean-Charles, einem Kanadier den ich hier kennen lernte, traditionelle Routen klettern. Die sagen hier dazu Trad und damit ist die Notwendigkeit verbunden Keile und Friends zu legen. Es gibt also nur wenige Haken.
Das Zusammenleben auf dem Campground finde ich auch ganz interessant. die Boulderer und Kletterer kann man oft ganz gut unterscheiden:-) Die trad climber rennen mit ihren tausend Karabinern und dem restlichen Bimbam klimbernd ueber den Zeltplatz und die Boulderer scheinen den ganzen Tag nur auf dem Crashpad Cafe drinkend rumzuliegen und zu quatschen.
Soweit erstmal
mir gehts hier ganz gut.
franz.
beste Gruesse
02.08.09
Potomac
Meine Fresse, hab ich einen Muskelkater in der Brust und im Bauch!
Wie schon geplant, waren wir gestern Kajak fahren. Nach einem Sturm, der uns fast umkehren liess, sind wir nach 25 km mit dem Rad auf Lena getroffen. Wir stiegen in die Boote und die Sonne kam raus. oh, war das komisch. Ich sass in dem Kajak schon eher unkoordiniert - das wackelte hin und her, ich konnte nicht gerade aus fahren, aber nach einer ausfuehrlichen Einweisung hab ich die Eskimorolle hin bekommen - gar nicht so schwer! Vor ihr hatte ich am meisten Angst, oder auch Respekt. Georg hatte mir vorher versichert, ich wuerde sie an dem Tag bestimmt schaffen, naja, da wollte ich ihn auch nicht enttaeuschen;-)
Wir sind dann noch ein Stueck den Fluss hochgeschippert. Die Komplexitaet dieses Wassersports hat sich mir erst hier erschlossen.
Als Bergsportler bin ich es doch eher gewohnt festen Fels in der Hand zu haben, aber in dem Kajak wackelt erst mal das Boot hin und her, sodass ich fast rauskippe, dann kommen ueberall komische sogenannte Pilze aus dem Wasser und das Wasser macht eh was es will - auch mit mir.
Wir hatten jedenfalls einen sehr anstrengenden Nachmittag bei dem ich oft mein Kajak von unten betrachten durfte...
Gruss
franz.
Wie schon geplant, waren wir gestern Kajak fahren. Nach einem Sturm, der uns fast umkehren liess, sind wir nach 25 km mit dem Rad auf Lena getroffen. Wir stiegen in die Boote und die Sonne kam raus. oh, war das komisch. Ich sass in dem Kajak schon eher unkoordiniert - das wackelte hin und her, ich konnte nicht gerade aus fahren, aber nach einer ausfuehrlichen Einweisung hab ich die Eskimorolle hin bekommen - gar nicht so schwer! Vor ihr hatte ich am meisten Angst, oder auch Respekt. Georg hatte mir vorher versichert, ich wuerde sie an dem Tag bestimmt schaffen, naja, da wollte ich ihn auch nicht enttaeuschen;-)
Wir sind dann noch ein Stueck den Fluss hochgeschippert. Die Komplexitaet dieses Wassersports hat sich mir erst hier erschlossen.
Als Bergsportler bin ich es doch eher gewohnt festen Fels in der Hand zu haben, aber in dem Kajak wackelt erst mal das Boot hin und her, sodass ich fast rauskippe, dann kommen ueberall komische sogenannte Pilze aus dem Wasser und das Wasser macht eh was es will - auch mit mir.
Wir hatten jedenfalls einen sehr anstrengenden Nachmittag bei dem ich oft mein Kajak von unten betrachten durfte...
Gruss
franz.
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